Paid Listings

Nov 25th, 2008 | By admin | Category: Wissenswert (Glossar/Lexikon)

Als Paid Listings oder Sponsored Links werden alle die Suchmaschinenergebnisse bezeichnet, die auf den Ergebnisseiten (SERPS) extra markiert sind und für deren Anzeige eine Bezahlung fällig ist. So erscheinen beispielsweise bei einer Suchanfrage auf Google alle Paid-Listings oberhalb bzw. rechter Hand von den `normalen´ Ergebnissen. Letztere werden im Gegensatz zu den Paid Listing als Organic Listings bezeichnet (organische Suchergebnisse).

Zu den größten Anbietern dieser Art des Online-Marketing zählen neben Google AdWords auch Yahoo Search Marketing und Miva.

Die angezeigte Reihenfolge der Paid Listings bemisst sich an zahlreichen Faktoren, zu denen neben der Qualität der Anzeige sowie der Zielseite auch der bezahlte Preis pro Click gehört. Die häufigste Form der Bezahlung für derartige Paid Listings erfolgt nach dem CPC Modell (Cost per Click). Dabei wird für jeden Click auf die Anzeige zu z.B. dem Keyword Caps ein entsprechendes Entgelt berechnet. Weitere Faktoren spielen beispielsweise bei Google zusätzlich eine Rolle: erstens die gewünschte Zielgruppe bezüglich Sprache und Region, der Text in der Anzeige, die Zielseiten, Suchbegriffe und die Struktur der Keywords. Außerdem sind der maximal bezahlte Preis pro Click in Hinblick auf jeden Suchbegriff und das maximal zur Verfügung stehende Tagesbudget für die Reihenfolge der bezahlten Listenplätze von Bedeutung.

Werden alle diese Charakteristika beachtet, steigt einerseits die Effizienz einer solchen Anzeige und andererseits lassen sich auf diese Weise erhebliche Kosten sparen. Der entscheidende Vorteil des Paid Listings liegt in der umfassenden Erfolgskontrolle, so besteht die Möglichkeit, alle Clicks einer solche Anzeige auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen.

Einen suchmaschinenoptimierten Organic Link können derartige Paid Listings allerdings letztlich nicht ersetzen.

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