SERPS - Suchergebnisse

Nov 25th, 2008 | By admin | Category: Wissenswert (Glossar/Lexikon)

Wenn man sich heute im Internet bewegt, dann kommt man nicht an den großen Suchmaschinen, wie Google, Yahoo und MSN vorbei. In Deutschland ist die Marktführung von Google mit nahezu 90 Prozent gigantisch. Daher muss jeder Webmaster versuchen, seine eigenen Projekte bei Google und bei anderen Suchmaschinen in die Ergebnislisten zu bekommen. Diese Ergebnislisten nennt man SERPS, was für Search Engine Result Pages steht. Dabei ist der Begriff SERPS je nach Definition von den gekauften Textanzeigen abzugrenzen, die meist an der rechten Seite bzw. über den Suchergebnissen stehen.

Im Unterschied zu den bezahlten Textanzeigen ist die Listung in den “organischen” SERPS (”natürlichen Suchergebnissen”) absolut kostenlos. Daher spricht man bei diesen Suchergebnislisten auch von natürlichen Ergebnissen, wogegen die bezahlten Anzeigen eher künstlich zustande kommen, indem für die Anzeigenposition Geld geboten wird, zum Beispiel für das Keyword “MBA Studium” oder besonders teuer: “Kredite“.

Trotzdem gibt es auch für das Ranking in den SERPS viele Faktoren, die man manipulieren kann. Mit den Methoden der Suchmaschinenoptimierung kann die Position der eigenen Website in den SERPS verbessert werden.

Grundsätzlich indexieren Suchmaschinen neue Webseiten anhand von Keywörtern, die auf der jeweiligen Seite vorkommen. Bei einer Seite für Kompressoren sollte das Wort Kompressor oder eben Kompressoren auch auftauchen. Je nachdem, wie umkämpft so ein Keyword ist, ist die Anzahl der Suchergebnisse in der SERPS entsprechend groß. Bei Wörtern aus dem Kreditbereich kann man dabei schon mehrere hundert Millionen Ergebnisse angezeigt bekommen, ebenso für Immobilien oder Versicherungen und Altersvorsorge. Dementsprechend schwer ist es, hier auf die erste Seite der SERPS zu gelangen. Und in der Regel ist nur die erste Seite interessant.

Die Position der Seiten, die auch das entsprechende Keyword verwenden berechnet sich aus unterschiedlichen Faktoren. Google untersucht dabei zum Beispiel die Relevanz der Seite. Diese ist umso höher, je mehr andere Websites auf diese verlinken. Dabei sollten die anderen Seiten ähnliche Inhalte haben. Dazu wiegt ein Link von einem unbedeutenden Blog natürlich weniger, als ein Link von einem großen Newsportal. Neben diesen externen Faktoren, die das Listing in den SERPS beeinflussen, spielt auch die inhaltliche Gestaltung der Website eine Rolle.

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